Körperfettmessung

Körperfettmessungen sind interessant zur Beurteilung des Verlaufs eines Diät- und Fitnessprogramms.
Die alleinige Bestimmung des Gewichts bei einer Reduktionsdiät kann darüber hinwegtäuschen, dass der Abnehmerfolg nur zum Teil aus dem Verlust von Fett sondern auch aus dem Verlust von Muskelmasse resultiert.
Umgekehrt täuscht ein Gewichtsstillstand bei gleichzeitig durchgeführtem Fitnessprogramm einen Misserfolg vor: In Wirklichkeit nimmt der Fettanteil ab, die Muskelmasse zu und der Zeiger an der Waage bewegt sich trotz vollem Erfolg keinen Millimeter!
Für die Bewertung des Körperfettanteils gibt es altersabhängige Richtwerte.


Wir messen den Körperfettanteil mit Körperfettmessgeräten der Firma Omron.
Die Geräte funktionieren nach dem Verfahren der bioelektrischen Impedanzanalyse (kurz: BIA). Bei der BIA zirkuliert ein elektrischer Strom durch den Körper. Aus dem gemessenen elektrischen Widerstand (physikalisch: Impedanz), den der Körper dem Stromfluss entegegenbringt, kann auf die gesamte Körperflüssigkeit (Total Body Water, TBW) des Körpers geschlossen werden. Je höher der Flüssigkeitsanteil und damit die Konzentration von Elektrolyten ist, um so geringer ist der elektrische Widerstand. Die Gesamtkörperflüssigkeit hängt wiederum sehr eng mit der FFM (Fettfreie Masse) zusammen. Die Gesamtfettmasse des Körpers ist die Differenz aus Körpergewicht und FFM. Teilt man diesen Wert durch das Körpergewicht und multipliziert ihn mit Hundert, erhält man den Körperfettanteil in Prozent.

Um verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten müssen die Messbedingungen bei der BIA konstant bleiben. Einen großen Einfluss auf die Messung hat der aktuelle Hydrationszustand der Messperson. So können Alkoholkonsum in den letzten 24 Stunden, ein voller Magen, Kälte oder eine gefüllte Harnblase zu falschen Werten führen.


Wir empfehlen regelmässige Messungen Abstand von mindestens zwei Wochen jeweils zur gleichen Tageszeit.


Schutzgebühr: 2 EUR


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