Immer wieder stöhnen die Krankenkassen über ständig steigende Kosten im Gesundheitswesen. Mindestens 5 Milliarden Mark, so die BKK, ließen sich jährlich einsparen, wenn alle verantwortlichen Ärzte konsequent statt teurer Originalprodukte sogenannte Generika verordnen würden. Trotz niedrigerem Preis sind das keine Medikamente zweiter Wahl, sondern absolut gleichwertiger Ersatz.
Möglich ist eine Kopierung, wenn beim Urprodukt nach 20 Jahren der Patentschutz abgelaufen ist. Die Zusammensetzung kann dann von anderen Herstellern übernommen werden. Vorteil für den Patienten: deutlich geringere Kosten. So mancher wird sich aber fragen, ob denn die Qualität nicht darunter leidet. Die Frage läßt sich eindeutig mit nein beantworten. In Deutschland müssen die Hersteller von "Nachahmerarzneien" eine Zulassung beantragen. Diese wird nur erteilt, wenn auch gewährleistet ist, dass das Medikament die Wirkung und Unbedenklichkeit des Urprodukts hat. Ebenso muss sicher sein, dass der Wirkstoff bioverfügbar ist, also vom Organismus aufgenommen werden kann.
Tipps für Patienten:
Sprechen Sie den Arzt auf preisgünstigere Varianten bei verschreibungspflichtigen Produkten an. Das ändert zwar nichts an der Höhe der Zuzahlung, nur die Krankenkasse profitiert davon, langfristig können aber dauerhafte Einsparungen der Krankenkassen zu Senkungen oder zumindest zur Stabilisierung der Beitragssätze führen.
Den eigenen Geldbeutel schonen können Sie, wenn Sie Ihren Apotheker auch bei nicht rezeptpflichtigen Präparaten (Kopfschmerztabletten, Calcium-/Vitamin-Produkte, Schnupfenmittel) nach generischen Alternativen fragen.
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Da gibt´s doch was von ratiopharm Der größte und bekannteste Generikahersteller muss nicht unbedingt der Günstigtse sein. Wir beraten Sie gerne.
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